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Und nun?

Ich könnte ein Stück schreiben – sieben Schauspieler und ein Regisseur zumindest wären mir sicherlich dankbar dafür.

Ich könnte addieren, subtrahieren, dividieren und (von mir aus) multiplizieren üben. Im Kopf. Anscheinend brauche ich das, da man als Consultant zwar 40.000 im Jahr verdient, aber keinen Taschenrechner, geschweige denn einen Computer besitzt. Das ist seriös, oder anders gesagt: Man muss, kurz gesagt, einfach auch mal Dinge behaupten können. Da bin ich ja, aus dem Theater kommend, goldrichtig.

Ich könnte die Wohnung putzen, blitzeblank, damit meine Mäuse wirklich nur noch die Köder fressen und nicht meine Krümel. In der Tat wäre das wohl ein Projekt, das ich in allernächster Zeit in Angriff nehmen sollte. Denn ist der Herr aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Ich fürchte, das gilt auch für Frauchen. …  Im Sinne des Gender-Mainstreaming und in Anbetracht der juristischen Gegebenheiten formuliere ich also um: Ist die Person, die für gewöhnlich bestimmte Räumlichkeiten in Anspruch nimmt (sie aber, strenggenommen, weder besitzen noch der/die Eigentümer/in sein muss), abwesend, tanzen die Mäuse usw. usf.

Ich könnte lernen, wie man Make-Up benutzt. Anscheinend ist das für Frauen ein unabdingbarer Bestandteil der Karriereplanung. Oder mich intensivst auf mein Gespräch beim Arbeitsamt… der Agentur für Arbeit vorbereiten.

Ich könnte mich, offengestanden, einfach mal auf meinen Urlaub freuen. Schlafen gehen, mir einen Tee kochen. Aber mir ist nicht danach. Depressionen sind doch was Feines.

In Zukunft, mehr davon.

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